Von nahezu keiner Seuche oder Krankheiten wurde die Menschheit in ihrer Geschichte so hart getroffen, wie von den Pestwellen, die bis ins 19. Jahrhundert beinahe weltweit wüteten.
Im Jahr 1348 gelangte die Pest auch nach Damaskus und richtete dort unsägliches Leid an. Aus dieser Zeit sind bange Erinnerungen, Berichte über scheinbar endlose Gebete und auch eine Münze erhalten, welche die Forschungsstelle für Islamische Numismatik an der Universität Tübingen als Münze des Monats näher beleuchtet.
Inmitten des pandemischen Erleben starten wir unsere neue Serie „Mit Abstand näher betrachtet: Münzen, Medaillen und die Medizin“ und stellen Ihnen jede Woche ein Objekt unserer Kooperationspartner vor, das verschiedene Phänomene der numismatischen Medizingeschichte beleuchtet.